Kein Empfang: Hier kann man richtig abschalten

Bhutan

Tiger’s Nest in Bhutan

Das kleine buddhistische Königreich am Fuße des Himalayas gilt als das glücklichste Land der Welt. Es ist also kein Wunder, wenn es einen auf der Suche nach dem eigenen Glück nach Bhutan verschlägt. Und das Schöne ist: An vielen Orten des Landes ist man unerreichbar, weil der Handyempfang gleich null ist. Und das lernt man schnell zu schätzen: Immerhin kann man so völlig ungestört die spektakuläre Landschaft des Königsreichs genießen.

Chumbe Island

Chumbe Island

Das Naturreservat Chumbe Island ist eine Insel vor Sansibar und ein preisgekröntes Modellprojekt in Sachen Naturschutz. Hier kann man eines der spektakulärsten Korallenriffe der Erde genießen und das auf faszinierend nachhaltige Art und Weise: Die einzigen Unterkünfte, die es gibt, haben sich ganz der Nachhaltigkeit verschrieben, mit Kompost-Toiletten, Regenwasserreservoiren und Warmwasseraufbereitung durch Solarenergie. Da es keinen Strom aus der Steckdose gibt, kann man sein Handy auch einfach zuhause lassen und ganz das Naturparadies genießen.

Myanmar

Heißluftballons über Bagan in Myanmar

Das Land in Südostasien kann nicht nur mit zahlreichen Tempeln sondern auch mit zahlreichen Funklöchern aufwarten. Selbst in den großen Städten fällt das Internet immer wieder aus. So kann man auch hier getrost das Smartphone im Koffer lassen und die faszinierende Kultur und die phantastische Landschaft genießen.

Grand Canyon

Toroweap Grand Canyon, Arizona

Die atemberaubende Schlucht in Arizona in den USA ist nicht nur für Outdoorfans ein Paradies, sondern auch für alle, die mal nicht erreichbar sein wollen. Unten im Canyon nervt einen das Telefon nicht mehr, denn der Empfang ist hier gleich null. Dafür kann man auf faszinierenden (und zugegebenermaßen anstrengenden) Wanderungen die beeindruckenden Felsformationen der Schlucht bewundern, die vor über zwei Millionen Jahren entstanden ist.

Namib

Sossusvlei in der Namib Wüste

Sie gilt als die älteste Wüste der Welt: die Namib in Namibia an Afrikas Westküste. Und auch hier gilt: Handyempfang gibt‘s nicht. Also kann das Smartphone auch in den Untiefen des Koffers verschwinden, wenn man sich aufmacht durch die orange-rote Dünenlandschaft. Vor allem Frühaufsteher kommen hier auf ihre Kosten, denn die Wüste wartet mit einem beeindruckenden Farbenspiel auf, wenn sich das Schwarz der sternenklaren Nacht in ein helles Blau wandelt und die Sonne mit einem gigantischen Farbspektakel hinter dem Horizont aufsteigt.

Yoho Nationalpark

Lake O’Hara

Im Yoho Nationalpark in den kanadischen Rocky Mountains kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus: Tiefblaue Seen, in denen sich die schroffen Berge der Rocky Mountains spiegeln, dichter Wald und karge Felswand – hier möchte man gleich nach seinem Handy greifen, um die genialen Bilder auf Instagram zu teilen. Aber sein Handy kann man auch hier einfach zuhause lassen, denn Empfang gibt es nicht. Dafür die einzigartige Natur und Erholung pur.

Torres del Paine

Torres del Paine

Markante Felsen ragen im chilenischen Nationalpark Torres del Paine in den Himmel. Die vielseitige und beeindruckende Natur Patagoniens mit ihren Gletschern, Bergen, Grassteppen und Eisfeldern lässt einen alles andere vergessen, auch die Tatsache, dass man hier keinen Handyempfang hat. Aber ein Smartphone würde bei einer Wanderung durch diese urwüchsige Landschaft auch nur stören.

Outback

Ayers Rock im australischen Outback

Auch im sagenumwobenen Outback, der roten Wüste Australiens geben normale Handys ihren Geist auf. Und so kann man ganz ungestört die „Seele Australiens“ mit ihrer leuchtend rote Landschaft und den spektakulären Schluchten und steilen Klippen erkunden. Unterwegs auf einsamen Straßen trifft man hier immer wieder auf gigantisch große Farmen, kann Canyons durchwandern und die endlose Weite des Outbacks genießen.

Veröffentlicht am: 8 May 2018
Letzte aktualisierung: 8 May 2018
Autor: Charlotte Bodinek
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