Entspannt mit Kindern verreisen

Routine

Auf auf Reisen möglichst die Routine der Kinder erhalten

Insbesondere kleine Kinder sind echte Gewohnheitstiere. Bietet euren Kindern also auch auf der Reise so viel Routine wie möglich. Das heißt: Lasst sie schlafen, wenn sie sonst auch schlafen (der Tipp, Kinder am Tag vor der Reise möglichst lange wach zu lassen, damit sie unterwegs schlafen, kann übrigens nach hinten losgehen. Viele Kinder werden schlicht unausstehlich, wenn sie einmal aus ihrer Schlafroutine rausgefallen sind) und essen wann und was sie sonst auch essen. Bietet ihnen so viel Vertrautes wie möglich: Kuscheltier, Bettdecke und Kissen, etc.

Der Weg ist das Ziel

Spielplätze sind ideal für Pausen

Getreu dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ sollten lange Strecken in mehrere kurze Etappen zerlegt werden. Am besten sucht man schon vor der Fahrt Stationen heraus, an denen man längere und kürzere Pausen machen kann und wo sich die Kinder austoben können. Dafür ist aber eines ganz wichtig: Ohne Zeitdruck fahren!

Die Fahrt verschlafen

Am besten über die Nacht fahren, wenn die Kleinen schlafen

Besonders bei kleinen Kindern ist es sinnvoll dann zu fahren, wenn die Kleinen schlafen. Im Idealfall fährt man in die Nacht hinein oder startet noch vor dem Morgengrauen, um ungestört möglichst viel Strecke zu machen. Natürlich darf man dabei nicht die eigenen Schlafbedürfnisse außer Acht lassen. Wer schon in aller Frühe startet, kann die erste Pause, wenn die Kinder wach sind, mit einem gemütlichen Frühstücks-Picknick verbinden.

Rush-Hour vermeiden

Staus vermeiden

Vor allem zu Beginn und zum Ende der Ferien rollen Blechlawinen durchs Land und die Staumeldungen im Radio nehmen kein Ende. Um Staus möglichst zu vermeiden, gilt es, dann zu fahren, wenn nur wenige auf den Straßen sind. Nachtfahrten (wie schon eben erwähnt,) sind da eine gute Option. Ansonsten am besten das Wochenende oder zumindest den üblichsten Anreisetag Samstag für die Fahrt meiden.

Gesellschaft

Gesellschaft für die Kleinen im Auto

Achtet beim Packen des Wagens darauf, ihn nicht gnadenlos bis unters Dach vollzupacken (auch wenn man mit Kind gefühlt den gesamten Hausstand mitnehmen muss), sondern lasst die Rückbank so frei, dass sich einer von euch auch mal neben euer Kind setzen kann. Das verbessert vor allem bei Kleinkindern die Laune enorm und verschafft euch Zeit, einen geeigneten Platz für eine Rast anzusteuern.

Komfort I

Komfort auf der Fahrt ist auch für die Kleinen ganz wichtig

Wer am Reiseort einen Mietwagen bucht, sollte bei der Wahl des Modells den Komfort für die Kinder berücksichtigen. Nicht selten beschränkt sich der Komfort-Bereich bei Autos auf Fahrer- und Beifahrersitz. Daher unbedingt klären: Ist auf der Rückbank genug Platz, auch so, dass man längere Fahrten bequem aushalten kann? Vor allem in warmen Urlaubsländern sollte man Wert auf eine Klimaanlage legen und zwar auf eine, die auch auf den hinteren Sitzen ankommt.

Komfort II

Da Kindersitze eng sind, die Kleinen am besten nicht zu dick einpacken

Bedenkt, dass Kinder in Kindersitzen so gut wie keine Möglichkeit haben, ihre Sitzposition zu verändern. Daher schaut, dass sie gut sitzen und Kleidung tragen, die nicht drückt. Außerdem sollten die kleinen nicht zu dick eingepackt sein, denn so wird der Sitz nur noch enger. Wenn es auf der Fahrt kühl ist oder werden kann, nehmt am besten eine Decke mit, so könnt ihr euch wechselnden Temperaturen recht flexibel anpassen.

Verpflegung

Guten Proviant einpacken

Packt für die Fahrt Snacks ein, die sich gut mit den Fingern essen lassen und nicht krümeln, tropfen oder kleben. Für Kinder, bei denen nicht mehr die Gefahr besteht, dass sie sich verschlucken sind geschnittenes Obst und Gemüse, Nüsse und Trockenfrüchte oder Obstriegel gut geeignet. Wichtig sind auch ausreichend Getränke. Diese am besten in Flaschen, aus denen die Kinder selbstständig trinken können.

Unterhaltungsprogramm

Spiele auf der Fahrt verkürzen die Reisedauer

Und natürlich darf ein gutes Unterhaltungsprogramm nicht fehlen. Bücher, Spiel- und Malsachen gehören unbedingt ins Gepäck. Außerdem Kindermusik und für die Größeren Hörbücher. Spiele wie „Ich sehen was, was du nicht siehst“, „Kennzeichen raten“ oder „Ich packe meinen Koffer …“ sorgen für eine kurzweilige Autofahrt. Tablet, Smartphone und Filme sind (insbesondere bei kleinen Kindern) übrigens kein gutes Unterhaltungsprogramm. Auch wenn man viele Kinder damit regelrecht „ruhigstellen“ kann, tut ihr euch und den Kleinen damit auf Dauer keinen Gefallen!

Veröffentlicht am: 29 August 2018
Letzte aktualisierung: 29 August 2018
Autor: Charlotte Bodinek
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