Geheimtipp Mongolei

Ulaanbaatar

Blick auf Ulaanbaatar

Einer der besten Startpunkte für eine Reise in der Mongolei ist die Hauptstadt Ulaanbaatar, in der knapp die Hälfte der Bevölkerung der Mongolei lebt. Hier findet sich eine großartige Fülle an sehenswerten Orte, zahlreiche Museen und viele Klöster. Da der Tourismus in der Mongolei noch in den Kinderschuhen steckt, ist es sinnvoll Fahrten und Unterkünfte bereits im Voraus zu buchen.

Die Geschichte kennenlernen

Dschingis Khan Statue

Die Kenntnisse über die Mongolei sind bei den meisten mehr als rudimentär. Und selbst wer sich vor seiner Reise informiert hat, sollte seine Reise am besten mit einem Besuch des National Museum of Mongolia in Ulaanbaatar beginnen. Es ist das größte Museum des Landes und erzählt ausführlich die Geschichte der Mongolei vom Altertum bis heute.

Krasse Temperaturunterschiede

Traditionelle mongolische Jurte

Vor allem in der Wüste sind die Temperaturunterschiede in der Mongolei extrem. Während das Thermometer im Sommer tagsüber locker über 40 Grad Celsius klettern kann, fällt es nachts zum Teil sogar unter den Gefrierpunkt. Die Temperaturen im Winter fallen teilweise bis zu -30 Grad Celsius. Egal zu welcher Jahreszeit man reist: Warme Klamotten gehören auf jeden Fall ins Gepäck! Ulaanbataar gilt übrigens als die kälteste Hauptstadt der Welt mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von -2 Grad Celsius.

Leben in einer Jurte

Aufbau einer Jurte

Die traditionelle Art zu wohnen ist in der Mongolei die Jurte. Auch heute noch leben viele Menschen in der Mongolei in Jurten. Und bei einem Urlaub in der Mongolei sollte man unbedingt auch einmal in einer Jurte übernachten. Möglich ist das in einem der Camps, die extra für Touristen aufgebaut wurden, um das Leben in der Jurte kennenzulernen. Empfehlenswert ist zum Beispiel die Three Camel Lodge in der Wüste Gobi – in einer Jurte mitten in der Wüste zu übernachten ist definitiv ein einmaliges Erlebnis.

Kamelreiten in der Wüste

Kamelkarawane durch die Wüste

Überhaupt sollte sich die Wüste Gobi niemand entgehen lassen, der in die Mongolei reist. Der beste Ausgangspunkt für einen Wüsten-Ausflug ist das Städtchen Dalanzadgad, von dem aus man drei der Hauptattraktionen der Wüste recht schnell erreichen kann, inklusive der Flaming Cliffs. Und am besten erkundet man die Wüste mit ihrer schier endlosen Dünenlandschaft auf dem Rücken eines Kamels.

Übernachtung im Kloster

Buddisthisches Kloster in der Mongolei

Der Buddhismus ist in der Mongolei sehr präsent, und es gibt zahlreiche Klöster, die man besuchen kann. Das Manjusri Kloster in der Nähe von Ulaanbaatar im Bogd Khan Nationalpark ist ein sehr sehenswertes Ziel. Es gibt wunderschöne Wanderwege zum Kloster und die Möglichkeiten in den Schlafsälen zu übernachten – ein idealer Ort, um nachzudenken und zur Ruhe zu finden.

Reiten

Die Mongolei lässt sich am besten reitend erkunden

Ein absolutes Must-Do in der Mongolei ist ein Ausritt durch die weite, unberührte Landschaft der Mongolei – immerhin ist kaum ein Land so für seine Pferde bekannt wie die Mongolei. Besonders lohnenswert sind Mehrtagesausritte. Da man in der Mongolei wild campen darf, bekommt man hier ein ganz besonderes Gefühl von Freiheit, wenn man tagsüber mit den Pferden unterwegs ist und abends sein Zelt dort aufschlägt, wo es einem gefällt. – Übrigens ist der Sternenhimmel in der Mongolei gigantisch.

Airag – eine ganz besondere Spezialität

Herstellung von Airag in einer Jurte

Ein besonderes Nationalgetränk in der Mongolei ist Airag – fermentierte Stutenmilch. Das kohlensäurehaltige Getränk schmeckt leicht säuerlich und enthält bis zu zwei Prozent Alkohol. Wenn man in der Mongolei von Privatleuten eingeladen wird, gebietet es die Gastfreundschaft eine Schale mit Airag zu reichen. Diese sollte man auch unbedingt annehmen, da es sehr unhöflich ist, das Angebot auszuschlagen. Es reicht aber, nur symbolisch daran zu nippen, wenn man nicht gleich die ganze Schale leeren möchte.

Chöwsgöl Nuur

Chöwsgöl Nu

Der Chöwsgöl Nuur ist der zweitgrößte See der Mongolei und wer im Sommer in der Mongolei ist, sollte unbedingt in diesem See mit seinem glasklaren Wasser baden. Aber auch, wer keine Lust zu baden hat, sollte sich den See nicht entgehen lassen. Denn er bietet wunderbare Möglichkeiten zu Wandern, Kajak zu fahren oder zu Angeln. Im Winter ist der See komplett zugefroren und Touren über das Eis bieten ein ganz besonderes Erlebnis.

Naadam – ein besonderes Festival

Teilnehmer des Naadam-Festivals

Wer ganz in die Kultur der Mongolei eintauchen will, der sollte unbedingt eines der zahlreichen Festivals besuchen, die in der Mongolei veranstaltet werden. Besonders zu empfehlen ist das Naadam-Festival, das immer vom 11. bis 13. Juli stattfindet. Es ist eine Art Olympiade mit traditionellen Sportarten wie Reiten, Wrestling und traditionellen Tänzen.

Veröffentlicht am: 31 January 2018
Letzte aktualisierung: 31 January 2018
Autor: Charlotte Bodinek
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