Italiens versteckte Schönheit

Taormina

Theater Taormina

An der Ostküste Siziliens, rund 200 Meter über dem ionischen Meer liegt das malerische Örtchen Taormina. Das Wahrzeichen der kleinen Stadt ist das alte griechische Theater, dessen Ruinen noch gut erhalten sind. Von hier aus kann man ein überwältigendes Panorama genießen, mit einem einzigartigen Blick auf Insel und Meer. Doch schon der Weg allein ist zauberhaft, denn gewundene, mittelalterliche Straßen führen hinauf zu den alten Ruinen.

Courmayeur

Blick auf Courmayeur

Im Norden Italiens im Aostatal, am Fuße des Mont Blanc (dem höchsten Berg des Landes) liegt das charmante Örtchen Courmayeur. Bekannt ist das Städtchen vor allem unter Wintersportlern für seine großartigen Skipisten. Aber das antike Örtchen mit seinem alpinen Charakter, das auf einer Höhe von 1.224 Metern liegt, ist für alle Outdoor-Fans, die gerne Wandern, Biken oder Klettern ein absolutes Traumziel.

La Maddalena

Strand von Cala Coticcio

Das Maddalena-Archipel ist eine Inselgruppe vor Sardinien und ein absolutes Naturparadies im Herzen des Mittelmeeres, das eine einzigartige und traumhafte Szenerie verspricht. Phantastische Strände mit feinem Sand eingebettet in schroffe Felsen und kristallklares, türkisblaues Wasser versprechen einen paradiesischen Urlaub. Um die einzigartige Natur des Archipels zu erhalten, wurde es zu einem Nationalpark ernannt.

Bologna

Altstadt von Bologna

Die italienische Universitätsstadt Bologna kann sich mit einer der schönsten Altstädte Europas rühmen. Zahlreiche mittelalterliche Türme, Arkadengänge, Kirchen und Paläste lassen sich hier bestaunen und das fernab vom Massentourismus. Aber nicht nur die faszinierende Kultur und Architektur machen Bologna zu einem genialen Reiseziel, auch kulinarisch ist die Stadt die Reise wert. Etliche klassische Rezepte der italienischen Küche haben hier ihre Wurzeln. Auf nach Bologna also!

Verona

Ponte Pietra Brücke in Verona

Berühmtheit hat Verona – eine Stadt im Norden Italiens – vor allem durch Shakespeares „Romeo und Julia“ erhalten. Hier kann man das Haus der Julia und den berühmten Balkon besuchen. Aber auch wer kein Shakespeare-Fan ist, sollte mal einen Abstecher nach Verona machen und den historischen Stadtkern mit seinen beeindruckenden Gebäuden und der großartigen Architektur besichtigen. Auch Verona steht auf der Liste des UNESCO- Weltkulturerbes.

Urbino

Urbino – die Wiege der Renaissance

Geschützt von einer Stadtmauer aus Backstein, gilt die Stadt Urbino mit seinen alten Sandsteingebäuden als „Wiege der Renaissance“. Steile, schmale Gassen führen durch das historische Zentrum, das seit 1998 zum UNSECO-Weltkulturerbe gehört. Große Künstler wie Raffael oder Bramante lernten ihre Kunst in Urbino. Neben ihren künstlerischen Besonderheiten besticht die Stadt auch mit einer tramhaften Landschaft.

Alberobello

Traditionelle Trulli in Alberobello

Die Stadt Alberobello in Apulien im Süden Italiens ist bekannt für ihre „Trulli“ – weiße Steinhäuser mit kegelförmigen Steindächern. Wer einen Blick auf die Dächer der Stadt wirft, mag den Eindruck bekommen, die Häuser trügen Zipfelmützen. Umgeben wird der faszinierende Ort von Olivenhainen und Weingärten. Seit 1996 gehört die Stadt zum UNSECO-Weltkulturerbe.

Castello di Sammezzano

Verzierte Decke im Castello di Sammezzano

Das Schloss von Sammezzano ist eine versteckte Schönheit in Regello, in der Nähe von Florenz. Erbaut wurde das Schloss bereits 1605 und ist ein regelrechtes Märchenschloss der Superlative. Nicht nur die Lage auf einer Anhöhe in der malerischen Landschaft der Toskana überwältigt, sondern das Schloss selbst: Farbenfrohe Räume, verziert mit filigranem Wandschmuck und atemberaubender Steinmetz- und Glaskunst. Wer durch diese Räume spaziert, fühlt sich wie in ein Märchen aus längst vergangenen Zeiten versetzt.

Lecce

Amphitheater in Lecce

Die Stadt Lecce im süditalienischen Apulien ist zwar eine berühmte Touristendestination, aber dennoch längst nicht so überlaufen wie Venedig oder Rom. Der Kern der Barock-Stadt scheint regelrecht überfüllt zu sein mit extravaganter Architektur. Zur faszinierenden Kultur der Stadt kommt die überwältigende Umgebung: An der Küste ragen hier hohe Klippen aus dem glasklaren, türkisfarbenen Mittelmeer, dazu kommen Buchten mit Sandstrand und dazu eine üppige Flora. Hier fühlt man sich wie im Garten Eden!

Isola di Burano

Bunte Fischerhäuser auf der Isola di Burano

Die Insel Burano, die zu der Lagunenstadt Venedig gehört, ist mit Sicherheit der bunteste Ort Italiens, denn jedes Haus erstrahlt in einer anderen Farbe. Tradition hat das Anmalen der Häuser übrigens schon seit hunderten von Jahren. Zwar tummeln sich auch auf Burano viele Touristen, doch gar so überlaufen wie Venedig selbst ist der kleine Fischerort zum Glück noch nicht.

Veröffentlicht am: 28 August 2018
Letzte aktualisierung: 28 August 2018
Autor: Charlotte Bodinek
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