Kaputt und doch wunderbar – diese Ruinen muss man gesehen haben

Navagiobucht auf Zakynthos

Navagiobucht

Der malerische Strand im Nordwesten der griechischen Insel Zakynthos ist absolut traumhaft: Die Bucht mit weißem Sand und klarem, blauen Wasser wird umgeben von hellen Sandsteinklippen. Doch die ganz besondere Stimmung des Strandes entsteht durch ein Schiffswrack, das mitten in diesem idyllischen Szenario liegt. Das ehemalige Schmugglerschiff lief auf der Flucht vor der Autorität im Sturm auf Land, wo sein Wrack bis heute liegt.

Antike Stadt Dolichiste

Ruinen von Dolichiste

Die kleine, unbewohnte türkische Insel Kekova im Mittelmeer ist ein wunderbarer Ort, um unberührte Natur und historische Ruinen zu bestaunen. In der Antike stand hier die Stadt Dolichiste, die im zweiten Jahrhundert durch ein Erdbeben zerstört wurde. Sie wurde zwar wieder aufgebaut, doch später verlassen. Einige der Ruinen sind im türkisblauen Wasser rund um die Insel versunken und besonders für Taucher und Schwimmer eine Attraktion.

Tulum

Tulum

Die Maya-Stätte Tulum in Mexiko ist neben Teotihuacan und Chichen Itza eines der beliebtesten Touristenziele des Landes. Die uralte Stadt liegt direkt am Meer und diente früher als wichtiger karibischer Hafen. Eine offene Stadtmauer mit Wachtürmen schütze die innere Stadt. Neben den beeindruckenden Ruinen besticht die Gegend außerdem mit wunderschöner Natur und beeindruckenden Kalksteinhöhlen, sogenannten Cenotes.

Xunantunich

Xunantunich

Die uralten Ruinen von Xuanantunich in Belize aus den Zeiten der Maya erhalten ein beeindruckendes historisches Erbe. Die Anlage aus über 25 Tempeln und Palastbauten wurde um 900 verlassen. Dennoch strahlen die noch sehr gut erhaltenen Gebäude auch heute noch etwas von ihrem ehemaligen Glanz aus.

Pergamon

Pergamon

Dieser großartige Ort in der Türkei wurde 399 v. Chr. von den Römern errichtet und war die Hauptstadt des Königreiches Pergamon. Die letzten noch erhaltenen Ruinen erlauben heute einen winzigen Blick darauf, wie imposant und pompös die Stadt damals war. Selbst im fast komplett zerfallenen Zustand beeindruckt diese monumentale Architektur noch immer. Wer diesen Ort besucht, fühlt sich um Jahrhunderte zurückversetzt.

Jerasch

Jerasch

Die Ruinen von Jerasch waren Teil der antiken Stadt Dekapolis in Jordanien. Sie sind die am besten erhaltenen römischen Ruinen in der Region. Triumphbogen, Theater, Tempel und Stadtmauer sind nur einige der erhaltenen und zum Teil restaurierten Ruinen. Im Sommer findet in den Ruinen ein dreiwöchiges Festival mit Tanz, Musik und Theater statt, das die alten Gemäuer auf beeindruckende Art und Weise wieder in ihren alten Glanz versetzt.

Kolosseum

Kolosseum

Das Kolosseum in Rom strahlt auch heute noch eine ganz besondere Würde aus. Die gigantische römische Arena, in der einst Gladiatoren gekämpft haben, war ein architektonisches Meisterwerk seiner Zeit: 50.000 Zuschauer haben hier Platz gefunden und diese unglaubliche Menge an Besuchern konnte binnen zehn Minuten herein- und herausgelassen werden. Und wenn man schon mal in Rom ist, sollte man sich all die anderen beeindruckenden Ruinen, die hier dicht an dicht stehen, nicht entgehen lassen.

Ayutthaya

Ayutthaya

Eine Autostunde von der Thailändischen Hauptstadt Bangkok entfernt liegt Ayutthaya, die im 14. Jahrhundert Hauptstadt des gleichnamigen Königreichs war und Händler aus der ganzen Welt anzog. Die beeindruckenden Überreste der ehemaligen Königsstadt gehören seit 1991 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Es gibt zahlreiche Tempel-Ruinen zu bestaunen, den ehemaligen Palast und interessante Museen.

Forum Romanum

Forum Romanum

Im Herzen von Rom bestehen noch heute die ehrwürdigen Ruinen des ältesten römischen Forums, das Mittelpunkt des wirtschaftlichen, kulturellen, politischen und religiösen Lebens war. Besucher können die Ruinen von Tempeln erkunden, sowie einiger Regierungs- und Wirtschaftsgebäude. Das Forum Romanum ist eine der bedeutendsten Grabungsstätten des alten Roms und zieht jährlich rund 4,5 Millionen Besucher an.

Veröffentlicht am: 14 February 2018
Letzte aktualisierung: 14 February 2018
Autor: Charlotte Bodinek
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