7 kulinarische Highlights in Portugal

Pastéis de Belém

Gleich zu Beginn verraten wir euch das absolute Highlight der portugiesischen Patisserie: Pastéis de Belem – warme Blätterteigtörtchen mit Puddingfüllung, bestreut mit Zimt oder Puderzucker. Das Rezept für die sündhaft guten Pastéis de Belém stammt von katholischen Mönchen aus dem 17. Jahrhundert. In den 1830er Jahren wurde es an eine Zuckerraffinerie verkauft und noch heute werden die Pastéis de Belem nach dem Rezept der Mönche hergestellt.

Bola de Berlim

Bola de Berlim ist die portugiesische Version eines Berliners oder Krapfens: Der ausgebackene Teig wird in Zucker gerollt und mit süßer Puddingcreme gefüllt. Bei dieser Delikatesse muss man einfach schwach werden. Zum Glück bekommt man sie in Portugal fast an jeder Ecke. Die besten Bola de Berlim gibt’s allerdings in Viana do Castelo im Norden Portugals bei der Pastelaria Confeitaria Natário.

Pampilho

Ursprünglich stammt dieses Gebäck aus Santarem, einer Stadt eine Stunde nördlich von Lissabon. Die traditionelle Süßspeise besteht aus dünnem Biskuitteig, der als längliche Rolle eingerollt und mit einer Paste aus Eiweiß, Zucker und Zimt gefüllt wird. Auch wenn man Pampilhos auch in Lissabon kaufen kann, die besten bekommt man eindeutig in Santarem, zum Beispiel in der Pastelaria Bijou.

Ovos Moles

Die süßen Muscheln „Ovos Moles“ stammen aus der Region um Aveiro, einer Stadt an der Westküste Portugals. Hergestellt werden sie aus einer Mischung aus Eigelb und Zucker, die in Reispapierwaffeln in Form von Muscheln gefüllt wird. Ursprünglich wurden die Ovos Moles in den Nonnenklöstern der Stadt hergestellt. Heute trägt das traditionelle Gebäck das EU-Gütezeichen der Geschützten Geographischen Angabe und ist auf jeden Fall eine Sünde wert.

Travesseiro de Sintra

Auch die zauberhafte Kleinstadt Sintra, ganz in der Nähe Lissabons kann sich einer eigenen süßen Delikatesse rühmen: Den „Kissen Sintras“ bzw. im Original: „Travesseiro de Sintra“. Das längliche Gebäck wird mit einer Creme aus Eiern und Mandeln hergestellt (das genaue Rezept ist ein Geheimnis). Angeblich der beste Ort, um diese Delikatesse zu genießen ist die Bäckerei Casa Piriquita in Sintra.

Pão de Ló

Traditionell wird der beliebte Biskuitkuchen in Portugal an christlichen Feiertagen wie Weihnachten oder Ostern serviert. Im Prinzip besteht der Kuchen aus einem simplen Biskuitteig aus Eiern, Mehl und Zucker. Dennoch ist das Ergebnis einmalig lecker, denn das Besondere ist, dass der Kuchen nicht ganz durchgebacken wird und in der Mitte cremig bleibt, so dass man ihn am besten mit dem Löffel essen kann.

Salame de Chocolate

Was auf den ersten Blick wie Blutwurst aussieht, zählt zu den Leibgerichten der portugiesischen Kinder: „Salame de Chocolate” ist ein Spezialität aus Schokolade, Biskuit-Krümeln, Eiern und Butter, die in Form einer Salami getrocknet wird. Oft werden auch Pistazien, Mandeln, Haselnüsse oder Trockenfrüchte hinzugefügt. Geschnitten wird diese Spezialität dann ebenfalls wie eine Salami: Scheibe für Scheibe.

Veröffentlicht am: 4 September 2018
Letzte aktualisierung: 4 September 2018
Autor: Charlotte Bodinek
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