Traumhafte Roadtrips in Irland

Wild Atlantic Way

Wild Atlantic Way
Wild Atlantic Way
Über 2.500 Kilometer erstreckt sich der Wild Atlantic Way. Er führt entlang der Irischen Westküste. Los geht es ganz im Norden Irlands im County Donegal bis in den Süden Irlands ins County Cork. Der Wild Atlantic Way gilt als eine der längsten zusammenhängenden Küstenstraßen der Welt. Offiziell eröffnet wurde diese Traumroute erst vor wenigen Jahren, am 1. April 2014.

Was gibt es zu entdecken?

Aussicht von Malin Head
Aussicht von Malin Head
Entlang des Wild Atlantic Ways liegen zahlreiche wunderbare Sehenswürdigkeiten. Es geht durch unberührte Natur, entlang der Steilküste mit bizarren Felsformationen und einsamen Stränden, aber ebenso durch bunte und lebhafte Städte. Besonders sehenswert ist Malin Head, der nördlichste Punkt Irlands. Ebenso wie die Klippen von Slieve League, die mit ihren 601 Meter zu den höchsten in Europa gehören oder Killary Harbour, der einzige Fjord Irlands.

Causeway Coastal Route

Belfast
Belfast
Die Causeway Coastal Route führt über 250 Kilometer durch den Norden Irlands. Los geht es in Belfast, der Hauptstadt Nordirlands bis nach Derry/Londonderry. Schon zu Beginn sollte man sich ein paar Tage Zeit nehmen, um Belfast zu erkunden. Und auch für Derry/Londonderry, am Ende der Route braucht man unbedingt Zeit, um zumindest die historische Altstadt und die beeindruckende Stadtmauer besichtigen zu können.

Was gibt es zu entdecken?

Giant's Causeway
Giant’s Causeway
Auf der Causeway Coastal Route gibt es neben zahlreichen Naturschönheiten auch Schlösser, Burgen und Klosterruinen zu entdecken. Legendär ist das Naturwunder „Giant’s Causeway“ – ein Pfad aus Basaltsäulen, der ins Meer führt. Auch Rathlin Island sollten Sie nicht verpassen. Die Insel vor Nordirland bietet zauberhafte Aussichten und eine faszinierende Tierwelt. Ebenfalls eine Pause wert ist die Carrick-a-Rede-Hängebrücke, die das Festland mit der winzigen Insel Carrick verbindet.

Ring of Kerry

Ring of Kerry
Ring of Kerry
Im Südwesten Irlands ist der Ring of Kerry eine phantastische Route entlang der Küste. Der Rundweg führt um die Iveragh Peninsula und ist wohl eine der berühmtesten Attraktionen der Grünen Insel. Und auch wenn sich die 179 Kilometer locker an einem Tag schaffen lassen, sollte man für diese Traumroute mehrere Tage einplanen, da es gefühlt hinter jeder Kurve neue Sehenswürdigkeiten gibt.

Was gibt es zu entdecken?

Seengebiet um Killarney
Seengebiet um Killarney
Die Route führt durch das Seengebiet um Killarney. Eine Pause einlegen sollte man unbedingt bei Staigue Fort, einem der größten und am besten erhaltenen Ringforts Irlands. Einen atemberaubenden Ausblick über Killarneys Seenlandschaft und die wilde Atlantikküste erhält man am Ladies View. Die Route passiert viele typisch Irische Dörfer, besonders spannend ist das Freilichtmuseum „Kerry Bog“, das historische Dorf gibt Einblick in das Leben der Torfbauern.

Skellig Ring

Skellig Ring
Skellig Ring
Der Skellig Ring ist ein weiterer Rundweg im County Kerry, der gerade mal 18 Kilometer lang ist und gut als Erweiterung des Ring of Kerry gefahren werden kann. Die Route verbindet Portmagee, Ballinskelligs und Waterville und ist vom südlichen Ring of Kerry aus zu erreichen. Noch gilt der Skellig Ring als Geheimtipp und noch nicht touristisch überlaufen. Das liegt auch daran, dass er aufgrund der engen Straßen frei von Reisebussen ist.

Was gibt es zu entdecken?

Skellig Michael
Skellig Michael
Die Route des Skellig Rings ist noch weitaus ursprünglicher als der Ring of Kerry. Die Strecke bietet atemberaubende Ausblicke über die wilde Küstenlandschaft Irlands. Für den Fahrer kann sie stellenweise zur Herausforderung werden, da die Straßen extrem schmal sind. Lohnenswert ist auch eine Überfahrt auf die Insel Great Skellig mit ihrem Kloster, das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Die Insel erhebt sich knapp 220 Meter aus dem tosenden Atlantik.
Veröffentlicht am: 7 July 2017
Letzte aktualisierung: 7 July 2017
Autor: Charlotte Bodinek
Tags: ,