So kommt ihr im Winter ins Schwitzen: Außergewöhnliche Wintersportarten

Snowkiten

Snowkiten

Kiten ist in den letzten Jahren zum Trendsport geworden. Im Sommer sieht man bei gutem Wind an fast jedem Strand Kiter durchs Wasser flitzen. Allerdings braucht man zum Kiten gar nicht immer Wasser – im Winter kann man wunderbar Snowkiten. D. h. man lässt sich auf einem Snowboard mit einem Kite über den Schnee ziehen – mit ordentlichem Tempo. Das macht nicht nur richtig viel Spaß, sondern ist auch noch Ganzkörpertraining vom Feinsten.

Heliskiing

Heliskiing

Zugegeben: Heliskiing ist nur was für richtig gute Ski- oder Snowboardfahrer. Wer keine Lust mehr auf normale Pisten hat, der kann sich mit einem Helikopter auf gut 2.000 Meter Höhe bringen lassen und dann von dort auf unberührten Hängen durch den Tiefschnee ins Tal rauschen. Eine solche Abfahrt bringt den ultimativen Kick und lässt sich so schnell nicht wieder vergessen.

Schneemobil-Touren

Unterwegs mit dem Schneemobil

Schneemobil-Touren verbinden wunderbar Tempo und geniale Winterlandschaft. Eine Tour mit dem Schneemobil verspricht Action pur, denn man heizt mit bemerkenswertem Tempo durch malerische Schneelandschaften oder über Gletscher. Vor allem in den nordischen Ländern bietet sich eine solche Tour an. Aber auch in Süddeutschland oder Österreich kann man Touren mit einem Schneemobil buchen.

Eisklettern

Klettern an der eisigen Wand

Vereiste Felswände oder Wasserfälle hochklettern oder Gletscher kletternd erkunden: Wer sich ans Eisklettern wagt, muss starke Nerven haben und sollte unbedingt schwindelfrei sein. Eisklettern ist definitiv eine Sportart, bei der man sich richtig verausgaben kann. Mit Hilfe von Eispickeln und Klettereisen geht es die Eiswand hinauf durch eine unglaubliche, oft fast surreale Kulisse.

Hundeschlittentour

Tour mit einem Hundeschlitten

Sensationell sind auch Touren mit Hundeschlitten. Die Huskys, die die Schlitten ziehen, drehen erst bei Eiseskälte so richtig auf und ziehen den Schlitten in einem bemerkenswerten Tempo durch den Schnee. Dass man selbst dabei untätig auf dem Schlitten steht, ist allerdings ein großer Irrglaube, man muss auf dem Schlitten ordentlich mitarbeiten: Lenken, sich in die Kurven legen, bremsen – und unter keinen Umständen den Schlitten loslassen! Die Hunde haben eine solche Energie, dass die ansonsten mitsamt Schlitten davonlaufen.

Bobfahren

Bobrennfahrer

Auch im Eiskanal kann man wunderbar den Rausch der Geschwindigkeit erleben. Mit bis zu 130 Kilometer die Stunde rauscht der Bob die Bahn hinunter – das ist wie eine Achterbahnfahrt auf Eis. Für die Fahrt braucht man natürlich eine Bobbahn und einen erfahrenen Bobfahrer. Möglichkeiten, den Geschwindigkeitsrausch auf dem Eis mal auszuprobieren haben Laien in Berchtesgaden oder Innsbruck.

Eissegeln

Segeln auf einem zugefrorenen See

Wer im Sommer gerne segelt, muss auch im Wintern nicht auf sein Hobby verzichten, nur weil die Seen zugefroren sind. Zugefrorenen Seen und Flüsse sind die besten Voraussetzungen zum Eissegeln, beim dem Geschwindigkeiten um die 100 Stundenkilometer erreicht werden können. Allerdings ist zum Eissegeln ein Eissegelschein erforderlich. Für alle, die erst mal schnuppern wollen, gibt es jedoch ausreichend Angebote.

Snowbiken

Snowbike

Das Snowbike oder der Skibob ähnelt eindeutig einem Fahrrad, nur das die Pedale fehlen und anstelle der Räder Ski montiert sind. Genau wie mit Ski oder Snowboard fährt man mit dem Snowbike die Pisten hinunter. Anstrengend ist das vor allem für die Bein- und Rückenmuskulatur. Und das Schöne ist: Das Sturzrisiko ist deutlich geringer als beim Skifahren und Snowbiken ist sehr schnell zu erlernen.

Veröffentlicht am: 19 December 2017
Letzte aktualisierung: 19 December 2017
Autor: Charlotte Bodinek
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