Deutschlands phantastische Schluchten

Wutachschlucht

Steile Felswände kennzeichnen die Wutachschluch

Als „Grand Canyon des Schwarzwalds“ wird die Wutachschlucht im Hochschwarzwald auch gerne genannt. Die enge Schlucht erstreckt sich über 33 Flusskilometer mit einer einzigartigen Wildflusslandschaft, mit rauschendem Bach und tosenden Wasserfällen inmitten eines urwüchsigen Waldes. Schmale Pfade und steile Hänge setzen Trittsicherheit, gute Kondition und passendes Schuhwerk voraus. Erkunden kann man die schwer zugängliche Schlucht ausschließlich zu Fuß.

Partnachklamm

Eiszapfen in der Partnachklamm

Die gut 700 Meter lange Partnachklamm liegt am Ortsrand von Garmisch-Partenkirchen und erlaubt eine beeindruckende Tour durch die enge Schlucht entlang des Flusses. Rechts und links von einem strecken sich die steilen Felsen bis zu 80 Meter empor. In der Klamm selbst gibt es kaum Steigung, so dass sie einfach zu durchwandern ist. Besonders lohnenswert ist diese Schlucht gerade im Winter, wenn das Wasser, das die Wände heruntertropft zu bizarren Eiskonstruktionen gefriert.

Donaudurchbruch

Donaudurchbruch

Der Donaudurchbruch ist eine rund 5,5 Kilometer lange Engstelle des Donautals, an der sich die Felsen am Ufer des Flusses bis zu 70 Meter in die Höhe strecken. Erleben kann man diese Schlucht am besten vom Schiff aus, wodurch man einen ganz besonderen Blick auf die zahlreichen markanten Felsen in der Steilwand bekommt. Auch zum Wandern bietet der Donaudurchbruch ein einzigartiges Erlebnis. Komplett hindurch kommt man allerdings nicht, da der Weg an der engsten Stelle durch die Felsen komplett versperrt wird.

Wimbachklamm

Steg entlang der Wimbachklamm

Die gerade mal 200 Meter lange Wimbachklamm gehört zu den beeindruckendsten Schluchten der bayrischen Alpen. Der Weg durch die Schlucht im Berchtesgadener Land führt über Holzstege entlang tosender Wasserfälle und Kaskaden. Das hinabstürzende Wasser verursacht eine stehende Nebelwand, was den Besuch der Schlucht vor allem im Sommer sehr erfrischend macht.

Leutaschklamm

Türkisfarbene Leutasch

Die schmale Leutaschklamm in Mittenwald ist eine beeindruckende schmale Schlucht, durch die sich ein türkisfarbener Schluss gefressen hat, der tosend, über Wasserfälle, durch Strudeltöpfe und über Kaskaden seinen Weg in die Tiefe sucht. Schmale Wege, direkt am Felsen führen entlang des rauschenden Flusses und bieten gigantische Blicke auf die unzähmbare Naturgewalt des Wassers.

Starzlachklamm

Starzlachklamm

Durch die Starzlachklamm im Allgäu sprudelt ein tobender Gebirgsbach. Entlang an Wasserbecken, Stromschnellen und rauschenden Wasserfällen windet sich der Wanderweg über Stege und Felsen. Diese Schlucht ist ein einzigartiges Spektakel, aber nur, wer eine gute Kondition hat, sollte sich auf den ebenso mühevollen wie beeindruckenden Weg machen. Auch für Biker gibt es entlang der Starzlachklamm herausfordernde Touren und auch für Canyoning und Klettern ist die Klamm ein beliebtes Ziel.

Breitachklamm

Die schmale Felsflucht der Breitachklamm

Die Breitachklamm bei Oberstdorf gehört zu den tiefsten Schluchten Deutschlands: Die Felswände rechts und links der Klamm ragen zum Teil 150 Meter in die Höhe. Über gesicherte Wege ist die 2,5 Kilometer lange Klamm gut zugänglich und kann auch im Winter besucht werden. In einer gigantischen Kulisse stürzen hier die Wassermassen durch die Schmale Felsflucht und bieten ein Naturspektakel der Extraklasse.

Almbachklamm

Wasserfall in der Almbachklamm

Kristallklar ist das Wasser, das in der Almbachklamm im Berchtesgadener Land in die Tiefe rauscht. Der Weg führt vorbei an Strudeltöpfen und Wasserfällen, oft direkt entlang der Felswand, über zahlreiche Stufen und zum Teil über Stege und Brücken. Der Zugang zur Schlucht führt an der Kugelmühle vorbei, die durch die Kraft des Wassers angetrieben ist und ebenfalls einen Besuch wert ist.

Veröffentlicht am: 13 March 2018
Letzte aktualisierung: 13 March 2018
Autor: Charlotte Bodinek
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