Madeira – das perfekte Winterreiseziel

Paradies für Outdoor-Fans

Outdoor-Fans kommen auf Madeira voll auf ihre Kosten

Madeira ist ein regelrechtes Paradies für Outdoor-Fans. Zwar ist es zum Baden im Winter auch auf der Blumeninsel häufig etwas zu kühl, doch bietet die Insel mit ihren schroffen Bergen und sattgrünen Wäldern so viele großartige Aktivitäten, dass man den Badespaß kaum vermissen wird. Wer dennoch Lust auf einen Tag am Strand hat, sollte einen Abstecher auf die Nachbarinsel Porto Santo machen, die mit einem traumhaften Sandstrand auf warten kann.

Pico Ruivo

Absolut beeindruckend: Der Sonnenaufgang auf dem Pico Ruivo

Für jeden, der gerne wandern geht, ist eine Tour auf den Pico Ruivo ein absolutes Muss! Mit seinen 1.818 Metern ist er der höchste Berg der Insel, der einen sagenhaften Rundumblick über das umliegende Gebirge bietet. Ein absolutes Highlight ist es, einen Sonnenaufgang auf Madeiras höchstem Gipfel zu erleben. Das einzigartige Farbspiel, das sich zeigt, wenn sich die Sonne durch die Wolkendecke schiebt, bleibt garantiert unvergesslich.

Entlang der Küste

Die Steilküste bietet immer wieder atemberaubende Ausblicke

Auf Madeira entlang der Küste zu wandern, ist aufgrund der vielen Steilküsten kaum möglich. Es gibt jedoch eine großartige Tour, die unbedingt auf die To-Do-Liste für Madeira gehört. Los geht’s in Machico im Nordosten der Insel entlang der Küste bis Porto da Cruz. Dabei führt der Weg immer wieder oberhalb des Meeres direkt an der Steilklippe lang und bietet ein atemberaubendes Erlebnis und gigantische Weitsicht.

Canyoning

Für Adrenalin-Junkies: Canyoning

Wer auf der Suche nach dem Adrenalin-Kick ist und gleichzeitig eine großartige Landschaft erleben will, der sollte am Canyoning am Rio Frio im Laurissilva-Wald teilnehmen. Der Wald mit den uralten Lorbeerbäumen, gehört seit 1999 zum UNSECO-Weltkulturerbe. Beim Canyoning geht es durch eine wasserführende Schlucht, die Teilnehmer durchwandern jedoch nicht einfach die Schlucht, sondern müssen auch klettern, in Wasserbecken springen und sich abseilen.

Coasteering

Die Küste entdecken beim Coasteering

Wer Spaß am Canyoning hat, der sollte sich am besten auch im Coasteering probieren – einer großartigen Möglichkeit die Küste Madeiras auf eine einzigartige Art und Weise kennenzulernen: Entlang der wilden Küste mit ihren schroffen Felsen wandern, klettern und schwimmen die Teilnehmer. Ganz wie beim Canyoning muss man sich dabei immer wieder abseilen oder von Felsklippen ins Meer springen. Los geht’s in Ponta São Lourenço an der östlichen Spitze Madeiras.

Mountainbiken

Mit dem Mountainbike über die Insel

Madeira ist mit seinen schroffen Felsen, hohen Bergen und tiefen Schluchten das ideale Reiseziel für Mountainbiker. Besonders im Winter, wenn das Bike hierzulande eingemottet wird, ist Madeira ein Paradies für Radler: Es gibt etliche Trails auf der Insel, die durch verwunschene Wälder, durch grüne Landschaften und über staubige Bergpässe führen.

Noite do Mercado

Weihnachtsmarkt mal anders: Bei der Noite do Mercado bis in die Nacht einkaufen

Wer die Weihnachtszeit auf Madeira verbringt, der sollte sich die Noite do Mercado nicht entgehen lassen! Die „Marktnacht“ – wie es übersetzt heißt – findet jährlich traditionell am 23. Dezember in Madeiras Hauptstadt Funchal statt. In dieser Nacht hat der Mercado dos Lavradores bis in Nacht hinein geöffnet, so dass alle noch ihre letzten Weihnachtseinkäufe erledigen können. Und natürlich sorgen Feierlichkeiten rund um den Markt für die perfekte Weihnachtsstimmung.

Ins neue Jahr

Ein Feuerwerk der Superlative zum Jahreswechsel

Auf Madeira gibt es zum Jahreswechsel traditionell ein gigantisches Feuerwerk rund um die Hauptstadt Funchal. Einen besonders guten Blick auf das Feuerwerk hat man im Hafen oder vom Ort Monte aus, der etwas oberhalb der Hauptstadt liegt. Hierher kommen auch viele Einheimische. Traditionell nimmt man sich ein kleines Picknick mit und genießt das Spektakel. Wer in Funchal bleibt, kann sich an unzähligen Ständen mit Essen und Trinken versorgen.

Veröffentlicht am: 21 November 2018
Letzte aktualisierung: 21 November 2018
Autor: Charlotte Bodinek
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