Hoch hinaus: Deutschlands traumhafte Baumwipfelpfade

Harz

Baumwipfelpfad Bad Harzburg

Der Baumwipfelpfad im niedersächsischen Bad Harzburg führt über rund 1.000 Meter in die Kronen der Bäume. Halt machen kann man dabei an 18 Plattformen, auf denen man Wissenswertes über den Wald und den Harz erfahren kann. Zudem gibt es das Jahr über Events, wie das Wipfelleuchten, bei dem eine Licht- und Soundchoreographie die Baumkronen und den Pfad in spektakuläres Licht taucht.

Bad Wildbad

Hinab aus luftiger Höhe geht’s mit der Röhrenrutsche

Es geht hoch hinaus, auf dem Baumwipfelpfad in Bad Wildbad im Schwarzwald. Über 1.250 Meter geht es bis auf 40 Meter Höhe. Unterwegs kann man an Stationen Wissenswertes über den Schwarzwald und seine Flora und Fauna lernen. Und als besonderes Highlight kann man – nachdem man die einzigartige 360-Grad-Aussicht über den Schwarzwald genossen hat – mit einer Röhrenrutsche von dem Plattform wieder auf den Waldboden hinunter rutschen – das ist nicht nur für Kinder eine Riesengaudi …

Nationalpark Hainich

Baumkronenpfad Nationalpark Hainich

Vom Waldboden bis hinauf durch das dichte Blattwerk uralter Bäume führt der Baumkronenpfad im Nationalpark Hainich in Thüringen, dem größten zusammenhängenden Laubwaldgebiet Deutschlands, das zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört. Entlang des 530 Meter langen Pfades erklären Schautafeln Wissenswertes über den Nationalpark. Und wer etwas mehr Action braucht, der kann sich an zwei Seilkletterstationen probieren.

Rügen

Über den Baumkronen in Prora

1.250 Meter lang ist der nördlichste alle Baumwipfelpfade in Deutschland: Der Baumwipfelpfad des Naturerbe Zentrums Rügen. Der Weg auf die 40 Meter hohe Aussichtsplattform bietet zahlreiche Erlebnisstationen, auf denen man Wissenswertes entdecken und erfahren kann. Und wer sich hier über den Wipfeln der Bäume befindet, der kann gleich drei Biotypen auf einmal sehen: Wald, Offenland und Feuchtgebiete.

St. Englmar

Ein Pfad durch die Bäume

Auch im Bayrischen Wald in St. Englmar kann man den Wald aus luftiger Perspektive betrachten. Über 370 Meter geht es bis auf eine Höhe von 30 Metern. Die Aussichtsplattform bietet einen grandiosen Blick über den Bayrischen Wald, das Donautal bis zu den Alpen. Auf dem Weg in die Baumkronen kann man an Erlebnisstationen die heimischen Vogelarten des Waldes kennenlernen.

Waldkirch

In luftiger Höhe entlang der Wipfel

In Waldkirch führt der Baumkronenweg über 200 Meter bis in die mächtigen Wipfel der Bäume des Schwarzwaldes. Im Holzpfad sind immer wieder Gitter eingelassen, die einem das Gefühl vermitteln über dem Waldboden zu schweben. Wer die Aussicht über den Schwarzwald genossen hat, kann sich am Abenteuerpfad versuchen, wo es über Hängebrücken und Seile durch den Wald geht. Und zum Abschluss geht’s mit Europas längster Röhrenrutsche wieder hinab – Adrenalinschub garantiert.

Edersee

Im Treetopwalk Kellerwald-Edersee kann man auch über wackelige Hängebrücken klettern

Der Treetopwalk im Nationalpark Kellerwald-Edersee in Hessen ist mit seinen 250 Metern zwar kein ebenfalls besonders langer Baumwipfelpfad, doch vom Pfad durch das lichte Blätterdach der Laubbäume hat man einen einzigartigen Blick über den Nationalpark und den Edersee. Wer mag kann hier auch an Führungen in den frühen Morgenstunden oder am Abend teilnehmen, wenn die Tiere des Waldes aktiv sind und bekommt so einen einzigartigen Einblick in das Leben im Wald.

Panarbora

Blick auf den Baumwipfelpfad Panarbora

Gut anderthalb Kilometer lang ist der Baumwipfelpfad im Naturerlebnispark Panarbora im Bergischen Lande bei Köln. Der Pfad führt in einem Rundkurs durch die Baumvegetationszonen und bietet an mehreren Stationen Geschichten über den Bergischen Wald und welche Rolle der Mensch dabei spielt. Auf dem 34 Meter hohen Aussichtsturm kann man einen spektakulären Ausblick über den Wald und Köln genießen.

Veröffentlicht am: 17 September 2018
Letzte aktualisierung: 17 September 2018
Autor: Charlotte Bodinek
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