Die großartigsten Erlebnisse am Matterhorn

Wandern

Der Stellisee unterhalb des Matterhorns

Wer das Matterhorn sieht, will am liebsten so nah wie möglich an diesen gigantischen Berg herankommen und (zumindest gilt das für unerschrockene Bergsteiger) den Gipfel erreichen. Die beste Sicht auf das Wahrzeichen der Schweiz kann man allerdings genießen, wenn man etwas Distanz zwischen sich und den Berg bringt. Glücklicherweise gibt es duzende Wanderwege rund um das Matterhorn, die atemberaubende Aussichten versprechen. Zu den Top-Wanderungen gehören die Trails zum Stellisee und zum Riffelsee.

Das Matterhorn aus der Luft

Das Matterhorn aus der Luft bewundern

Wer sich etwas ganz besonderes gönnen will, kann einen Helikopterflug um das Matterhorn buchen. Das gehört sicherlich zu einer der dekadentesten Arten, den Berg zu erleben, ist aber auch eine der faszinierendsten Arten, das Matterhorn zu bestaunen und verspricht einzigartige, malerische Bilder des markanten Berggipfels. Dieses recht kostspielige Vergnügen dauert rund 20 bis 40 Minuten.

Hoch hinauf mit der Seilbahn

Mit der Seilbahn zum Matterhorn

Wer nicht das Geld für einen Helikopterflug hat, aber dennoch möglich hoch hinaus will, der kann natürlich auch mit der Seilbahn zum Matterhorn Glacier Paradise hochfahren, zur höchstgelegenen Bergbahnstation Europas (3.883 Meter). Schon allein die rund neunminütige Fahrt mit den Glasbodenkabinen ist ein wahres Highlight. Und oben angekommen, bietet sich einem ein gigantischer Ausblick über die Alpen.

Mit dem Zug durchs Alpenpanorama

Mit der Gornergrat Bahn ein grandioses Matterhornpanorama erleben

Zermatt – am Fuße des Matterhorns – ist eine autofreie Stadt. Um hinzukommen muss man daher in den Zug steigen. Das ultimative Matterhornerlebnis mit der Bahn kann man allerdings nicht mit dem berühmten Glacier-Express erleben, der in Zermatt startet, sondern mit der Gornergrat Bahn. Sie ist die zweithöchste Bergbahn der Welt und verspricht einen gigantischen Panoramablick über das Matterhorn und seine Umgebung.

Essen gehen mit Matterhorn-Blick

Wunderbarer Ausblick auf das Matterhorn

Eine möglichst angenehme und unanstrengende Art, das Matterhorn zu erleben, ist ein Restaurantbesuch mit Panoramablick – und davon gibt es zum Glück einige. Kaum woanders kann man mit einem so zauberhaften Blick so exklusiv essen gehen, wie in einem der Restaurants rund um das markante Matterhorn. Traumhafte Blicke versprechen zum Beispiel die Blue Lounge, Buffet & Bar Riffelberg oder Buffet Bar Sunnegga.

Gigantische Hängebrücke

Adrenalin-Kick garantiert: Die Fußgänger-Hängebrücke bei Zermatt

Oberhalb der Gemeinde Randa bei Zermatt können Wanderer auf einer gigantischen Fußgänger-Hängebrücke durch eine traumhafte Alpenlandschaft wandern – Nervenkitze garantiert! Am höchsten Punkt, befindet man sich 85 Meter über dem Boden, den man durch die Trittgitter stets gut im Blick hat. Die Brücke ist Teil einer der schönsten Zweitageswanderungen durch die Alpen von Grächen nach Zermatt. Wer nicht ganz so lange unterwegs sein will, kann von Randa aus aber auch direkt auf die Brücke.

Wintersport

Traumhaftes Skigebiet rund um das Matterhorn

Am Matterhorn findet man auch das größte Sommerskigebiet Europas. Doch auch, wenn man hier 365 Tage im Jahr Skifahren kann, das beste Wintersporterlebnis bietet auch diese Region im Januar oder Februar. Die Pisten und Touren rund um Zermatt zählen zu den besten der Umgebung und versprechen exzellente Bedingungen und natürlich stets einen traumhaften Blick auf die schneebedeckte Spitze des Matterhorns.

Auf zum Gipfel

Matterhorn bei Nacht

Natürlich kann man auch den Gipfel des Matterhorns erklimmen. Doch das sollten sich nur erfahrene Bergsteiger zumuten, die ausreichend fit sind. Außerdem erfordert eine Gipfelbesteigung einiges an Vorbereitung und Planung, denn der Weg auf das Matterhorn ist kein Spaziergang und hat schon viele Menschenleben gekostet. Auf jeden Fall sollte man sich einen erfahren Führer holen. Wer allerdings den Gipfel erreicht, wird mit einem Erlebnis belohnt, dass er nie wieder vergisst.

Veröffentlicht am: 21 February 2019
Letzte aktualisierung: 21 February 2019
Autor: Charlotte Bodinek
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