Europas höchste Gipfel

10. Schweiz: Dom

Platz Nr. 10: Der Dom in der Schweiz

Der Dom ist der dritthöchste Gipfel der Alpen. Zwischen Täschhorn und Lenzspitze eingebettet, streckt er sich beeindruckende 4.545 Meter in die Höhe. Trotz seiner beeindruckenden Höhe gilt der Dom als relativ einfach zu bezwingen, sofern man bei solchem hochalpinen Gelände überhaupt von einfach sprechen kann. Aber nicht nur passionierte Bergsteiger kommen hier auf ihre Kosten, auch Skitourengeher können den Berg mit Skiern besteigen.

9. Schweiz: Monte Rosa

Platz Nr. 9: Der Monte Rosa in der Schweiz

Der zweithöchste Berg der Alpen ist der Monte Rosa mit seinen 4.634 Metern. Um den Berg ganz zu erklimmen, sollte man rund zehn Tage einplanen. Allerdings ist die Tour extrem anstrengend und nur was für Hartgesottene; selbst tagsüber steigen die Temperaturen nur wenig über den Gefrierpunkt. Aber um den Monte Rosa zu genießen, muss man nicht gleich den Gipfel besteigen, der Berg bietet auch wunderbare Wandermöglichkeiten und ist ein beliebtes Ziel für Wintersportler.

8. Georgien: Uschba

Platz Nr. 8: Der Uschba in Georgien

Im Hauptkamm des Großen Kaukasus in Georgien liegt der Uschba – der „schreckliche Berg“ mit 4.690 Metern. Für richtige Abenteurer ist der Berg mit der Doppelspitze, der auch „Königin des Kaukasus“ genannt wird, die perfekte Herausforderung, denn er gilt als der Berg im Kaukasus, der am schwersten zu bezwingen ist. Für diese anstrengende Tour, bei der man selbst im Sommer jederzeit von heftigem Schneefall überrascht werden kann, sollte man mindestens 12 Tage einplanen.

7. Italien/Frankreich: Mont Blanc

Platz Nr. 7: Der Mont Blanc in Frankreich und Italien

Nach dem Matterhorn ist der Mont Blanc wohl der bekannteste Berg der Alpen. Mit seinen beeindruckenden 4.807 Metern bietet er einen atemberaubenden Blick über die Alpen. Für Wintersportler ist der Mont Blanc das Eldorado, denn er bietet gigantische Möglichkeiten zum Skifahren und Snowboarden. Doch der beste Weg, den Mont Blanc zu erleben ist natürlich Bergsteigen. Eiskletterer kommen am Mer de Glace Gletscher besonders auf ihre Kosten.

6. Georgien: Tetnuldi

Platz Nr. 6: Der Tetnuldi in Georgien

Im Hauptkamm des zentralen Kaukasus liegt der Tetnuldi mit einer Höhe von 4.858 Metern. Das ganze Jahr über ist der Berg mit einer Decke frischen Puderschnees überzogen, weshalb immer mehr Skiresorts in der Region entstehen. Wer den Gipfel erreichen will, muss sich allerdings auf eine eisige Tour gefasst machen, denn ab einer Höhe von 3.000 Metern ist der Tetnuldi vergletschert.

5. Georgien: Kasbek

Platz Nr. 5. Der Kasbek in Georgien

Ebenfalls in Georgien liegt der Kasbek, ein schlafender Stratovulkan mit einer Höhe von 5.047 Metern. Ihn zu besteigen ist nicht ganz einfach und gilt als wahres Kunststück. Doch man kann den Berg auch aus einer sicheren Entfernung genießen und Wanderungen in weniger gefährlichen Höhen unternehmen, denn der Berg liegt in einem zauberhaften Nationalpark mit beeindruckender Natur.

4. Russland: Koshtan-Tau

Platz Nr. 4: Der Koshtan-Tau in Russland

Mit seinen 5.144 Metern knackt der Koshtan-Tau die beeindruckende 5.000-Meter-Marke. Der das ganze Jahr über mit Schnee bedeckte Berg wird nur selten von Bergsteigern bezwungen. Wer also Lust auf eine Tour im Neuland hat, der ist hier genau richtig aufgehoben. Und das Schöne ist: der Berg bietet zahlreiche unterschiedliche Terrains, von leichten Bergtouren zu hochalpinen Strecken.

3. Georgien: Schchara

Platz Nr. 3: Der Schchara in Georgien

5.200 Meter ragt der Schchara, der höchste Berg Georgiens empor. Zum ersten Mal bestiegen im Jahr 1888 gilt der Berg auch heute noch in jeglicher Hinsicht als nicht einfach zu bezwingen: Das ganze Jahr über ist der Schchara schneebedeckt und das Terrain ist trügerisch, felsig und steil. Wer den Berg lieber vom Fuß aus genießen will, für den sind die zauberhaften Berg-Dörfer von Uschguli ein geeignetes Ziel, die sogar Teil des UNSECO-Welterbes sind.

2. Russland: Dycktau

Platz Nr. 2. Der Dycktau in Russland

Auf stolze 5.205 Meter kommt der zerklüftete Dycktau. Wer ihn erklimmen will, hat eine anspruchsvolle Aufgabe vor sich und selbst für erfahrene Bergsteiger ist der Dycktau eine Herausforderung, denn jede Seite des Berges ist steil, schneebedeckt und stellenweise mit Eis überzogen. Gut 12 Tage sollte man für eine Tour auf den zweithöchsten Berg Europas einplanen.

1. Russland: Elbrus

Platz Nr. 1: Der Elbrus in Russland

Mit seinen 5.642 Metern ist der Elbrus der höchste Berg Europas und zählt damit zu den „Seven Summits“, den jeweils höchsten Gipfeln aller Kontinente. Der Elbrus ist ein erloschener Vulkan mit einem Ost- und einem Westgipfel. Wer ihn bezwingen will, sollte topfit und ein erfahrener Bergsteiger sein. Aber auch ohne auf dem Gipfel zu stehen, lohnt eine Reise zu diesem imposanten Riesen des Kaukasus, denn auch die Wanderungen in weniger luftiger Höhe bieten einzigartige Erlebnisse.

Veröffentlicht am: 17 April 2018
Letzte aktualisierung: 17 April 2018
Autor: Charlotte Bodinek
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