Legendäre Seen

Thailand: Talee Bua Daeng

Ein See aus Lotus-Blüten

Im Nordosten Thailands liegt der Talee Bua Daeng – der See aus rotem Lotus. Von Anfang Dezember bis in den Februar hinein ist der See über und über mit roten Lotus-Blüten bedeckt und macht damit seinem Namen alle Ehre. Ein Besuch des Sees lohnt besonders in den frühen Morgenstunden, wenn die Lotus-Blüten vollständig geöffnet sind und die aufgehende Sonne den See in ein nahezu magisches Licht taucht.

Koratien: Plitvicer Seen

Märchenhafte Landschaft der Plitvicer Seen

Der Nationalpark Plitvicer Seen in Kroatien ist ein Ort wie aus einer Märchenwelt: Glasklare Seen und tosende Wasserfälle machen den Park zu einem der schönsten Nationalparks der Welt. Die insgesamt 16 Seen sind allesamt mit einem Netz aus Flüssen und Wasserfällen miteinander verbunden. Am besten genießen kann man diese traumhafte Seenlandschaft auf einer Wanderung durch den Park, viele der Wege führen auf Stegen direkt über das Wasser.

Palau: Quallensee

Heimat etlicher Quallen: Quallensee in Palau

Auf der Insel Eil Malk, die zum Inselstaat Palau im Südpazifik gehört, gibt es den faszinierenden Quallensee – und der Name hat Programm! In dem ruhigen, klaren Wasser des kleinen Salzwassersees leben unzählige Quallen. Da die Quallen für Menschen ungefährlich sind, ist es hier sogar möglich zu Baden und zu Schnorcheln – und dieses einzigartige Erlebnis darf man sich wirklich nicht entgehen lassen!

Russland: Baikalsee

Gefrorene Blasen im Baikalsee

Der riesige Baikalsee in Sibirien ist mit stellenweisen 1.642 Metern der tiefste See der Welt. Umgeben von der faszinierende rau-schönen Landschaft Sibiriens, ist der See zwar im Sommer schon ein ganz besonderes Reiseziel für Outdoor-Fans, aber eine Reise an den Baikalsee in den kalten Monaten versetzt einen in ein traumhaftes Wintermärchen: Wenn eine bis zu zwei Meter dicke Eisdecke den See bedeckt, kann man auf ganz besondere Erkundungstouren gehen und eine atemberaubende Eislandschaft entdecken.

Österreich: Grüner See

Untergegangener Wanderweg im Grünen See

Der glasklare Grüne See in Österreich ist eines der faszinierendsten Naturphänomene des Landes: Jedes Jahr im Frühling flutet das Schmelzwasser aus den Bergen den See und den ihn umgebenden Park. Der normalerweise gerade mal einen Meter tiefe See, erreicht dann eine Tiefe bis zu neun Metern und wird so auch zum Paradies für Taucher, denn wo normalerweise Wanderwege und Bänke sind, entsteht dann eine großartige Unterwasserwelt.

Karibik: Boiling Lake

Der kochende See in der Karibik

Mit seinem Durchmesser von 63 Metern ist der Boiling Lake auf der Karibikinsel Dominica der zweitgrößte kochende See der Welt – Baden sollte man daher tunlichst vermeiden … Dampfschwaden hängen über dem blubbernden Wasser und verleihen einem das Gefühl vor einem riesigen Kochtopf zu stehen. Wer den See mit eigenen Augen sehen will, sollte allerdings fit sein, denn er ist nur durch eine sechsstündige Wanderung durch das Valley of Desolation zu erreichen.

USA: Mono Lake

Kalksäulen im Mono Lake

Der riesige blau-grüne Mono Lake in Kalifornien fasziniert durch seine bizarren Gesteinsformationen, die einem das Gefühl vermitteln, auf einem fremden Planeten zu sein. Die weiß-grauen sogenannten Tufas sind zum Teil mehrere Meter hohe Kalksäulen. Was man jedoch wissen muss: Tatsächlich hat es der See sprichwörtlich in sich – der Mono Lake ist ein Natronsee und sowohl besonders alkalisch als auch sehr salzhaltig.

Bolivien: Laguna Colorada

Die rote Laguna Colorada in Bolivien

Im windgepeitschten bolivianischen Hochland liegt ein weiterer faszinierender See: die Laguna Colorada. Der See, der in das karge Umland aus Felsen und Salz eingebettet ist und unter dem strahlend blauen Himmel in unterschiedlichen Rottönen leuchtet, ist Rückzugsort und Nahrungsquelle für Schwärme von Flamingos. Vor der Kulisse der Anden bietet der See mit seiner einzigartigen Farbe ein großartiges Naturschauspiel und einen Anblick, den man unbedingt genießen muss.

Veröffentlicht am: 4 December 2018
Letzte aktualisierung: 4 December 2018
Autor: Charlotte Bodinek
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