Tipps für traumhafte Herbstwanderungen

Wetter checken

Das Wetter ist in den Bergen oft besser als in der Ebene.

Im Herbst ist das Wetter in den Bergen häufig vollkommen anders als in der Ebene. Während es bei uns oft trüb und nass ist, kommt in den Bergen meist die Sonne raus, es ist klar und man hat eine traumhafte Aussicht. Es lohnt sich also besonders bei trübem Wetter mal die Webcams auf den Gipfeln zu checken und zu schauen, wo das Wetter am besten ist.

Tageswanderungen

Tagestouren sind im Herbst am besten.

Auch wenn der Herbst wohl die schönste Zeit zum Wandern ist, sollte man bedenken, dass in es in dieser Jahreszeit schon deutlich schneller dunkel wird als im Sommer. Die Dauer der Tour sollte daher unbedingt an die Länge des Tageslichts angepasst werden und zwar nicht Spitz auf Knopf, sondern mit ausreichend Puffer damit Zeit für Pausen bleibt und man auf dem Heimweg nicht hetzen muss.

An Höhenmetern sparen

Es muss nicht ganz hoch hinaus gehen.

Wer im Herbst wandern geht, sollte auch nicht mehr ganz hoch hinaus. Denn so märchenhaft die Berge im Herbst sind, auf den hohen Gipfeln ist es dann schon ziemlich kalt und es kann auch schon Schnee liegen. Bedenken sollte man auch, dass besonders die Wege am Nordhang im Herbst nur wenig Sonne sehen und daher kaum noch trocknen, wenn es geregnet hat.

Hütten haben geschlossen

Viele Hütten sind im Herbst geschlossen.

Viele der Hütten und Almen in den Bergen haben nur in den Sommermonaten geöffnet, vor allem oberhalb von 1.500 Höhenmetern ist oft im Oktober schon Ende der Saison. Das sollte man auch bedenken, wenn man eine Mehrtagestour plant, denn natürlich sind dann auch Übernachtungen auf der Hütte nicht mehr möglich. Es gibt Almen, die im Herbst und Winter geöffnet haben, welche das sind, darüber kann man sich beim Alpenverein oder im Internet informieren.

Auch Seilbahnen bleiben stehen

Auch Seilbahnen gehen in die Winterpause.

Je später im Jahr es ist, umso mehr stellen auch Seilbahnen ihren Betrieb ein. Dasselbe gilt auch für viele Busverbindungen in den Bergen. Ebenso läuft die Schifffahrt auf den Seen im Herbst nur noch auf Sparflamme oder gar nicht mehr. Und auch Alpenpässe und hoch gelegene Mautstraßen sind ab Herbst und über den Winter nicht befahrbar.

Proviant nicht vergessen

Ausreichend Proviant ist wichtig.

Da die meisten Hütten geschlossen haben, ist es wichtig, sich ausreichend Proviant einzupacken. Gerade wenn es kühl ist, braucht der Körper ausreichend Energie. Neben Butterbrot sind kleinere Snacks wie Trockenobst und Nüsse besonders empfehlenswert, da sie viel Energie liefern. Zum Trinken empfiehlt es sich neben ausreichend Wasser auch eine Thermoskanne mit Tee dabeizuhaben um sich gerade nach längeren Pausen oder beim Abstieg warmzuhalten.

Zwiebelprinzip

Kleiden nach dem Zwiebelprinzip.

Im Herbst ist es morgens und abends schnell kühl, während es am Mittag noch mal richtig warm werden kann. Daher sollte man sich nach dem Zwiebelprinzip kleiden, damit man nach Bedarf Schicht für Schicht ablegen kann. Außerdem sollte man nicht vergessen auch Handschuhe und Mütze in den Rucksack zu stecken, denn je nach Witterung sind sie gerade beim Rückweg, wenn man nach dem Aufstieg langsam abkühlt, oft Gold wert.

Stöcke und Lampe

Stöckte bieten Halt auf herbstnassen Wegen.

Da die Wege im Herbst oft mit Laub bedeckt und rutschig sind, empfiehlt es sich, Stöcke mitzunehmen, um besseren Halt zu haben. Außerdem gehört auch eine Stirnlampe auf jeden Fall ins Gepäck. Im Wald wird es noch schneller dunkel als ohnehin schon und da es am Berg meist weit und breit weder Laternen, noch Häuser oder Autos gibt, ist es dann wirklich stockdunkel.

Veröffentlicht am: 26 September 2017
Letzte aktualisierung: 26 September 2017
Autor: Charlotte Bodinek
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