Las Vegas mal anders

Tal des Feuers

Das beeindruckende Tal des Feuers

Das „Tal des Feuers“, das rund 80 Kilometer nordöstlich von Las Vegas liegt, hat seinen Namen nicht von ungefähr: Die Landschaft aus rotem Sandstein mit bizarren Felsformationen scheint in der Sonne zu glühen. Im Sommer kann es hier mit 40 Grad Celsius im Schatten schon unangenehm heiß werden, daher ist der Winter mit seinen milden 25 Grad die bessere Jahreszeit, um das faszinierende Naturschutzgebiet zu erwandern.

Gold Strike Hot Springs

Hinter der Mauer des Hoover Damms beginnt die geniale Wanderung

Keine Autostunde von Las Vegas entfernt wartet der Golden Strike Hot Springs Trail auf wanderbegeisterte Urlauber. Der rund fünf Kilometer lange Rundweg beginnt am Hoover Damm und führt durch die beeindruckende und abwechslungsreiche Felsenwelt hinunter zum Colorado River. Allerdings hat es die Tour in sich: Immer wieder müssen Passagen geklettert werden. Aber die Mühen lohnen sich, denn unterwegs passiert man einige Wasserbecken, die aus einer unterirdischen Thermalquelle gespeist werden und ein idealer Ort für eine kleine Badepause sind.

Red Rock Canyon

Ein Eldorado für Kletter-Fans

Den berühmten Red Rock Canyon kann man vom Las Vegas Strip aus sehen. Gerade mal 24 Kilometer westlich von Las Vegas liegt dieses beliebte Ausflugsziel. Vor allem zum Klettern ist der Red Rock Canyon perfekt, denn egal ob Einsteiger oder Profi, an den terrakottafarbenen Felswänden gibt es zahlreiche Routen. In den Wintermonaten ist es hier sonnig, aber angenehm kühl – die perfekte Voraussetzung also für sportliche Aktivitäten.

Auf dem Pferd durch die Wüste

Joshua Tree in der Mojav-Wüste

Die optimale Jahreszeit für eine Reise in die Wüste sind die Wintermonate (November bis Februar), wenn die Tagestemperaturen auf rund 20 Grad Celsius fallen. Eine wunderbare Möglichkeit die Mojave-Wüste zu erkunden, ist auf dem Pferd. Bei einem Ritt entlang der schmalen Canyons und schroffen Felsen, die durch Wind und Wasser geformt wurden, kann man ganz entspannt die Wunder der Wüste genießen. Und nach einem langen Ritt lässt man den Tag am Lagerfeuer ausklingen.

Geisterstädte

Verlassene Stadt Rhyolite

Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert zogen Scharen von Menschen nach Nevada, auf der Suche nach Gold und Silber. Als die Mienen versiegt waren, zogen auch die Menschen weiter und ließen alles hinter sich und so gibt es heute in Nevada zahlreiche verlassene, aufgegebene Städte. Diese Geisterstädte sind eine faszinierende Reise in die Vergangenheit. Besonders sehenswert sind Goldfield, Nelson, Rhyolite oder St. Thomas.

River Mountain Loop Trail

Der Mountain Loop Trail führt durch eine faszinierende Landschaft

Der knapp 60 Kilometer lange River Mountain Loop Trail ist einer der großartigsten Mountainbike-Touren in der Nähe von Las Vegas. Die Tour umrundet einmal die River Mountains und verbindet etliche atemberaubende Landschaften wie den Lake Mead Stausee und die Three Sister Hills. Wer nicht gleich die ganze Tour in Angriff nehmen will, kann natürlich auch nur Teilstrecken fahren und auch unter Wanderern ist die Tour sehr beliebt.

Death Valley

Sanddüne im Death Valley

Der Death Valley-Nationalpark gilt als einer der heißesten und trockensten Nationalparks überhaupt. Und tatsächlich sollte man sich im Sommer gut überlegen, ob man sich der Hitze von zum Teil über 40 Grad Celsius wirklich aussetzen will. Im Winter allerdings ist das Death Valley, das knapp 200 Kilometer von Las Vegas entfernt liegt, eine perfekte Gegend für Wanderungen: beeindruckende Sanddünen und Canyons und im Kontrast dazu die schneebedeckten Gipfel der Berge.

Über die Wüste gleiten

Die Wüste aus der vogelperspektive erleben

Einmal die Wüste aus einer anderen Perspektive erleben? Südlich von Las Vegas hat man die Möglichkeit mit Ziplines vom Gipfel des Red Mountain über einen knappen Kilometer über die beeindruckende rote Wüstenlandschaft zu gleiten und die Landschaft aus der Vogelperspektive zu genießen – ein Erlebnis, dass man so schnell nicht wieder vergisst!

Veröffentlicht am: 7 November 2018
Letzte aktualisierung: 7 November 2018
Autor: Charlotte Bodinek
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